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Am Freitagnachmittag verabredete ich mich mit Florian vor
unserer Flugzeughalle in Uetersen, um die DG-101 abzurüsten,
in den Anhänger zu verladen und das bei Besuchern nachweislich
beliebte Flugplatzmodell und weitere Standutensilien zu
verstauen.
Nach einem kurzen Zwischenstopp bei Familie Ruckert in
Prisdorf bei Pflaumenkuchen und Cappuccino (vielen Dank
noch einmal), holten wir noch Jan-Henrik ab, um danach gemeinsam
im Korso Richtung Airport Hamburg zu fahren.
Die Anlieferung war über den zentralen Zugang bei
Lufthansa Technik vorgesehen und nachdem wir alle die notwendigen
Durchfahrtgenehmigungen und Crew-Ausweise bekommen haben,
öffnete sich die Schranke und wir konnten den Anhänger
der DG-101 an den vorgesehenen Platz vor der alten Lärmschutzhalle
bringen; dort war auch gleichzeitig der Stand der Segelflieger
bei diesem runden Flughafengeburtstag.
Gemeinsam rüsteten wir die DG-101 auf, positionierten
sie optisch ansprechend hinter den von dem Veranstalter
bereitgestellten Absperr- und Zaunelementen und bereiteten
das Flugplatzmodell usw. für den nächsten Tag
vor; am Samstagmorgen sollte alles ready-to-use
sein.

Gleichzeitig trafen in lockerer Reihenfolge weitere Flugzeuge
(auf dem Luftwege) ein und wir freuten uns schon auf unseren
Rundgang am Freitagabend über das Veranstaltungsgelände
mit einmaligen Chancen auf Flugzeug- und Cockpitbesuchsmöglichkeiten.
Der freundlichen Einladung, die Super Constellation von
Innen zu besichtigen, nahmen wir auch gleich dankend an
und begleitet von einem einmaligen Duft nach AVGAS
und Motorenöl durften wir ausgiebig das Cockpit
und den Passagierraum mit Augen und Kamera bestaunen.
Am Freitagabend gab es dann für alle Flugzeug-Crews
einen offiziellen Empfang auf dem Top Deck des Terminal
2 und der Abend klang aus bei gutem Essen und Trinken und
einer grandiosen Sicht auf das Vorfeld des Airports.
Am Samstag war dank der (Piloten-)Regel: good
preparation prevents poor performance der Stand
des SCU zeitnah aufgebaut und ab 09:30 Uhr strömten
die ersten Besucher auf das Ausstellungsgelände.

Nils, Jan-Henrik und ich wechselten uns gegenseitig ab
bei der Beantwortung von Fragen zum Segelfliegen in Uetersen,
zu den generellen Voraussetzungen des Fliegens und erklärten
den Besuchern auf Wunsch die Funktionen der ausgestellten
DG-101 am Objekt.
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In diesem Zusammenhang leistet das Flugplatzmodell im Miniaturwunderlandformat
sehr gute Dienste, um den Gesamtzusammenhang des Segelfliegens
auf einem Flugplatz anschaulich zu erklären; auch als
Fotomotiv ist dieses Modell sehr beliebt.

Nachdem die letzten Besucher das Gelände verlassen
hatten, gab es ein sunset beer in der Transall der Bundeswehr
und der Zoll lieferte als seinen Party-Anteil mehrere Platten
mit belegten Brötchen.
Am Sonntag zeigte sich wiederum das Wetter als Fliegerfreund
und die ersten Busse mit den schlußendlich rund 90.000
Besuchern fuhren um kurz nach halb Zehn vor den Kassen vor.
Wir verteilten die SCU-Prospekte (gut und gerne 500 Stück)
und standen für den Themenkreis Wie werde ich
vom Fußgänger zum Segelflieger als Ansprechpartner
zur Verfügung. Keine Frage wurde unbeantwortet gelassen
und nur bei offensichtlich sehr unpassenden Fragestellungen
zur Luftfahrt allgemein und speziell verwiesen wir die Gäste
auf das Pressezelt und deren Mitarbeiter... ;-)

Ab 17:00 Uhr begann sich das Veranstaltungsgelände
zu leeren und wir konnten die DG-101 wieder im Team abrüsten
und in den Anhänger einladen.
Ab 18:00 Uhr war das Abbauen/Abtransportieren offiziell
eingeplant und nach einigen beharrlichen Nachfragen unsererseits
und dank Unterstützung von einer entscheidungskompetenten
Organisationsmitarbeiterin konnten wir ab 18:15 Uhr endlich
den Crew-Bus vorfahren, den Anhänger aufnehmen und
uns auf den Heimweg begeben.
back home safe war auch an diesem Abend die
Abschlußmeldung und ein gutes Gefühl.
Unsere DG-101, Nils, Jan-Henrik, Ehepaar Ruckert und Florian
(An-/Abbau und Anlieferung/Abholung) haben einen sehr anständigen
Job gemacht und den SCU mit dem Segelflugzeug und der Arbeit
auf dem Stand erfolgreich vertreten.
Mein herzliches Danke an alle Beteiligten und ihre tatkräftige
Mithilfe.
Vielen Dank für die Unterstützung seitens des
Vorstandes vom Segelflug-Club Uetersen e.V. für dieses
Projekt.
always happy landings
Felix Feuchtner
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